Freier Kunst- und Kulturverein

Ordonnanzwaffen

....wurden von der Heeresverwaltung beschafft und offiziell ausgegeben. Die Anfänge der Ordonnanzbewaffnung gehen auf das Aufkommen stehender Heere im 18. Jahrhundert zurück.
Was als „Office of Ordnance“ bereits um 1460 begann mündete 1683 im „Board of Ordnance“mit Sitz im Londoner Tower – eine Behörde, die für Waffen und Ausrüstung der englischen Streitkräfte zuständig war.
Damit einher gingen erste Schritte der Vereinheitlichung der Bewaffnung. So wurden die Teile der Militärmuskete „Brown Bess“ normiert und auf diese Weise untereinander austauschbar gemacht. Das war ein großer Fortschritt, weil die Zivilfabriken, die ergänzend zu den staatlichen Betrieben Militärwaffen produzierten, oft leicht abweichende Modelle geliefert hatten. So entstand eine standartisierte Infantriewaffe, die von 1722 bis 1838 verwendet wurde.

Arms of the Board of Ordnance at the Tower of London, New Armouries